Der Kern ist von jedem KI-Coding-Werkzeug lesbar, das eine Anweisungsdatei verarbeitet. Entscheidend ist nicht das Lesen, sondern ob die vollständige Automatik greift: eine Anleitung, die das Werkzeug selbstständig findet, und eine Sicherung, die vor jedem riskanten Schritt einschreitet. Bei vier Werkzeugen ist dieser vollständige Ablauf im Einsatz bestätigt — nicht nur beim Kern selbst, auch bei den Werkzeugen, die ihn ausführen.
Prüfstand: August 2026 · live gegen das installierte Werkzeug getestet
| Werkzeug | Skills | Sicherungs-Hook | Freigabe vor 1. Lauf |
|---|---|---|---|
| Claude Code | ✓ | ✓ | Ja — Werkzeug-eigener Freigabedialog |
| Codex CLI (OpenAI) | ✓ | ✓ | Ja — Klartext-Review pro Hook |
| Google Antigravity | ✓ | ✓ | Nein — läuft sofort |
| GitHub Copilot | ✓ | ✓ | Nein — läuft sofort |
Einordnung Kein Fremdwerkzeug-Test — der faire Maßstab ist, dass die anderen drei mithalten, nicht dass Claude Code sie übertrifft.
„Der Ursprung der Methode — und weiterhin ihr vollständigstes Zuhause.“
Grenze Die Freigabe ist bewusst manuell — kein Werkzeug für vollautomatische Erstinbetriebnahme ohne Zutun.
„Volle Transparenz vor jeder Automatisierung.“
Grenze Dieselbe Reibungslosigkeit heißt auch: keine eingebaute Warnung bei einem Hook aus fremdem Projekt. Bei unbekannten Repositories ein zweiter Blick wert.
„Am schnellsten startklar.“
Grenze Eigener Ablageort für Skills nötig — hier reicht keine mit den anderen geteilte Datei.
„Dort, wo die meisten Entwickler schon sind.“
Ein fünftes, weit verbreitetes Werkzeug wurde ebenso geprüft und bewusst nicht aufgenommen: Die Kern-Erkennung funktionierte, die automatische Sicherung jedoch nicht — trotz korrekter Einrichtung, nach mehreren unabhängigen Testwegen. Sobald sich das ändert, wird erneut geprüft.