Werkzeuge
Die Regeln müssen den Agenten auch wirklich erreichen.
KI-Workflower ist nicht für einen einzelnen Coding-Agenten gebaut. Entscheidend ist nicht nur, ob irgendwo eine Regeldatei liegt, sondern ob der Agent die vorgesehenen Projektregeln und Sicherungsmechanismen tatsächlich erreicht.
Historischer Prüfstand: August 2026 · vor Veröffentlichung erneut zu verifizieren
„Unterstützt“ allein sagt zu wenig.
Ein Werkzeug kann eine Datei lesen und trotzdem wichtige Teile des vorgesehenen Ablaufs nicht ausführen. Deshalb bedeutet „geprüft“ bei KI-Workflower mehr als: „Der Agent hat die Anweisungsdatei gefunden.“
Für jede Integration sollen künftig Werkzeug und Version, Prüfdatum, technischer Einstieg, tatsächlich geprüfte Funktionen, Ergebnis und bekannte Grenzen sichtbar ausgewiesen werden.
Dokumentierter Stand
Vier Werkzeuge wurden praktisch untersucht.
Enge technische Einbindung
Claude Code war das Werkzeug, in dessen Umfeld ein großer Teil der frühen KI-Workflower-Entwicklung praktisch erprobt wurde. Im damaligen Prüfstand standen weitreichende technische Auslösepunkte zur Verfügung. Entscheidend bleibt jedoch nicht, ob andere Werkzeuge dieselben Mechanismen besitzen, sondern ob die geforderte Schutzwirkung mit ihren Möglichkeiten zuverlässig hergestellt werden kann.
Transparenz vor automatisierten Aktionen
Im damaligen Prüfstand konnten vorgesehene Hook-Aufrufe vor der ersten Ausführung sichtbar gemacht und bestätigt werden. Unterschiedliche Werkzeuge können denselben methodischen Zweck auf unterschiedliche Weise erreichen.
Reibungsloser Einstieg, andere Kontrollfrage
Die vorgesehenen Mechanismen konnten im damaligen Prüfstand ohne zusätzliche Freigabeschritte anlaufen. Daraus folgt eine andere Prüffrage: Wenn Sicherungsmechanismen ohne Rückfrage ausgeführt werden, muss besonders klar sein, aus welchem Projekt sie stammen und was sie tun.
Werkzeugspezifische Einbindung
Auch hier zeigte der damalige Prüfstand, dass sich Projektregeln und Sicherungsmechanismen mit werkzeugspezifischen Ansätzen einbinden lassen. KI-Workflower versucht nicht, alle Werkzeuge technisch gleichzumachen. Es prüft, wie derselbe methodische Anspruch mit den Möglichkeiten des jeweiligen Werkzeugs umgesetzt werden kann.
Negatives Ergebnis
Auch „nicht freigegeben“ ist ein gültiges Prüfergebnis.
Im damaligen Prüfstand wurde ein weiteres verbreitetes Werkzeug untersucht. Die grundlegenden Projektregeln konnten erreicht werden, die vorgesehene automatische Sicherung ließ sich jedoch nicht zuverlässig herstellen. Deshalb wurde es nicht als vollständig geprüfte Integration ausgewiesen.
Ein Test soll nicht dazu dienen, unbedingt ein positives Ergebnis zu erzeugen.
Prüfmatrix
So soll der aktuelle Prüfstand künftig aussehen.
| Werkzeug und Version | konkret benennen |
|---|---|
| Prüfdatum | sichtbar ausweisen |
| Technischer Einstieg | tatsächlichen Regelweg dokumentieren |
| Geprüfte Funktionen | Prüfumfang statt Pauschalversprechen |
| Ergebnis | PASS / eingeschränkt / nicht freigegeben |
| Bekannte Grenzen | ausdrücklich benennen |
Nicht behaupten, dass etwas funktioniert. Zeigen, was geprüft wurde.
